Die Geschichte der Violine

Musikalische Instrumente existieren in der einen oder anderen Form schon seit vielen Tausend Jahren. Es gab Saiteninstrumente weit vor der Zeit der Violine. Doch sind einige davon so antik, dass die wenigsten von uns diese Instrumente kennen oder etwas darüber wissen. Als bekannte Vorläufer gelten zum Beispiel das Rebec und die Fidel. Die Violine existiert seit dem 16. Jahrhundert. Erfunden wurde sie in Italien. Zu dieser Zeit beauftragte die Medici Familie Andrea Amati ein Saiteninstrument zu bauen. Seine erste Violine wurde sehr erfolgreich.

Die Geige zur damaligen Zeit unterschied sich jedoch etwas zu den heutigen. So war sie kürzer und hatte lediglich drei Saiten.

Die Amati Familie und andere Familien, wie die Stradivaris, setzten die Entwicklung und Verfeinerung der Geige bis ins 18. Jahrhundert fort. Die zur dieser Zeit gebaute Violine formte die Basis für alle zukünftigen Modelle.

Während des 17. und 18. Jahrhunderts gewann die Violine enorm an Bekanntheit, da während dieser Zeit Musikgrößen wie Vivaldi und Mozart die Geige in ihren Opern und Konzerten verwendeten. Dies war ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Violine. Mitte des 18. Jahrhunderts war die Geige ein wichtiger Teil von Kammermusik-Ensembles.

Violinen haben sich seit dem 18. Jahrhundert nicht großartig verändert. So sehr hat sich das damalige Design der Geige bewährt. Jedoch gab es in den letzten Jahren mit dem Auftauchen von elektronischen Violinen einige Innovationen, die es Komponisten erlaubte, die Palette an Klänge und Effekte mit der Violine zu erweitern. Das Grund-Design der Geige hat sich seit der damaligen Zeit jedoch nicht verändert.